Projektbeschreibung

Ausgangslage
Unsere Bootshalle ist mit rund 35 Jahren ins Alter gekommen. Das Dach ist undicht und der Platz für unsere Boote reicht nicht mehr aus. Wir haben sehr enge Verhältnisse; einige Bootsschäden sind klar auf das schwierige Handling beim Ein- und Auslagern der Boote zurückzuführen.


Mitgliederbefragung
Ende 2016 wurde im Hinblick auf den geplanten Umbau eine umfassende Bedürfnisanalyse bei allen Mitgliedern des Seeclub Sursee durchgeführt. Der erfreulich hohe Rücklauf von rund 86 % hat die Verantwortlichen positiv überrascht und in ihrer Überzeugung bestärkt, den geplanten Umbau in Angriff zu nehmen. Die wichtigsten und am meisten genannten Anliegen für das Projekt ‘Bootshaus’ sind:

  • zeitgemässe Duschen und Umkleideräume
  • grosszügigerer Kraft- und Fitnessraum
  • dichte und grössere Bootshalle
  • neue WC Anlagen

Klar zum Ausdruck gebracht wurde auch, dass bei einem allfälligen Projekt kein Flickwerk erstellt werden soll. Vielmehr schwebt uns vor, einen Bau zu erstellen, der uns Mitgliedern für die nächsten rund 30 Jahre einen zweckmässigen Trainingsbetrieb und gemütliches Vereinsleben ermöglicht. Zudem soll das Projekt ‘enkeltauglich’ sein; wir wollen keinen Schuldenberg hinterlassen


Projektorganisation
Die Genossenschaft Bootshaus Seeclub Sursee hat als Bauherrin folgende Struktur für die Erarbeitung des vorliegenden Projektes gewählt: Als Gesamtprojektleiter wurde Michael Kiel, Präsident der Genossenschaft Bootshaus Seeclub Sursee sowie ehemaliger Präsident des Seeclub Sursee, ernannt. Er wird durch eine Bau- und eine Finanzkommission unterstützt.


Mitglieder Baukommission:

  • Heinz Schaller (Vorsitz, Fachgebiet Bauwesen, Erfahrung Neubau Rotsee)
  • Andy Wettstein (Kassier Seeclub Sursee, Verbindung Vorstand)
  • Cornelia Suter (Vertreterin Junioren, Trainer, Teilprojekt Kraft- und Fitnessraum)
  • Simon Schürch (Vertreter Spitzensport, Teilprojekt Kraft- und Fitnessraum)
  • Roman Böni (Vertreter Rudersport, Teilprojekt Bootshalle)
  • Franz Bieri (Gestaltung und Raumkonzept, Vertreter Genossenschaft)
  • Michael Kiel (Vertreter Genossenschaft)
  • Florin Lang (Vertreter junge Generation)

 

Mitglieder Finanzkommission:

  • Michael Kiel (Vorsitz, Vertreter Genossenschaft)
  • Pius Krummenacher (Teilgebiet Investoren)
  • Monika Felder (Teilgebiet Sponsoring Seeclub)
  • Renato Amrein (Vertreter Genossenschaft)
  • Josef Meier (Finanzierungskonzept, Steuern)

Mit der Cerutti & Partner AG in Sursee konnte ein etabliertes Unternehmen für die Planung und Architektur gefunden werden. Die Zusammenarbeit der Kommissionen sowie dem Bauleiter Christoph Geiser von Cerutti & Partner ist sehr fruchtbar; die an Christoph Geiser gestellten Aufgaben wurden bis jetzt sehr kompetent, gewissenhaft und kostenorientiert ausgeführt. Um die hohen Anforderungen für eine zweckmässige und zukunftsorientierte Raumeinteilung der Bootshalle zu gewährleisten, konnte nebst der weitsichtigen Vorbereitung durch unser Mitglied Roman Böni ein Beratungsmandat an Beat Rinderknecht vergeben werden, welcher uns mit seiner grossen Erfahrung aktiv unterstützt.


Projektablauf
Die Bedürfnisse aus der Mitgliederbefragung wurden als Rahmenbedingungen für die Planung unseres Projektes definiert. Der Fokus soll und wird dabei auf unseren Sport, das Rudern, gelegt. Entsprechend sollen unsere Möglichkeiten erkannt und optimal umgesetzt werden. Nach unzähligen Sitzungen, Diskussionen, Besprechungen und Begehungen freuen wir uns, Ihnen unser Projekt ‘neues Bootshaus Sursee’ zu präsentieren.


Lösungskonzept

Das Projekt sieht vor, unsere alte Bootshalle komplett abzureissen. Der bestehende Hallenboden wird sowohl in der Länge wie auch in der Breite um rund 3 Meter vergrössert Um den statischen Anforderungen gerecht zu werden, muss die gesamte Fläche des neuen Hallenbodens mit sogenannten Micropfählen gesichert werden.

Die neue Bootshalle soll als moderne Holzbaukonstruktion über der neuen Fläche aufgebaut werden. Die geplante Höhe der Halle beträgt 3.40 m (Lichtmass 3.22 m). Zwischen den Bootslagerplätzen und dem den gesamten Bau überdeckenden Flachdach soll ein Geschoss entstehen. Dieses ermöglicht uns nebst Garderoben, Duschen und Toiletten einen mit rund 215 m2 grosszügigen Kraft und Fitnessraum, um auch im Winter trainieren zu können.

Die geplante grosse Fensterfront soll den Trainierenden zudem einen Blick auf unseren Triechter und die Berge ermöglichen.